02.10.: Cuxhaven – Arensch – Dorum-Neufeld – Wremen – Bremerhaven – (Fähre) – Nordenham – Rodenkirchen – Brake – Oberhammelwarden

Der Ruhetag startet gemütlich, wir geniessen ein leckeres Frühstück im Campingbistro. Währenddessen wird unsere Wäsche wieder sauber. Später wird der neue Kilometerzähler montiert. Dazu braucht es etwas Improvisation, denn der neue passt nicht ganz auf die Vorrichtung des alten. Nun werden auch noch die Bremsklötze bei Petras Velo vorne gewechselt. Während dem Kette-Putzen beginnt es zu regnen. So dass wir die Übung abbrechen und ins Zelt verschwinden. Etwas liegen, etwas schlafen und etwas weiter planen und schon ist Zeit, noch den Einkauf zu machen. Aus unserer Zeltecke hinter Hecken kommen wir in ein Gewusel von Menschen. Es ist verlängertes Wochenende, weil am 3. Oktober Feiertag ist. Wir kriegen einen Tisch in einem Restaurant und können vorher noch das nötigste einkaufen. Bei einem Spaziergang am Strand können wir riesige Containerschiffe beobachten. Es sieht so aus, als würden sie durchs Watt kriechen.

Ganz anderes Wetter am heutigen Morgen. Ein leichter Wind weht. Dieser hat gedreht, weshalb wir ihn auch heute wieder gegen uns haben. Aber es wird so warm, dass wir sogar nur im T-Shirt fahren können. Kurz nach 8 Uhr verlassen wir Cuxhaven und fahren alles dem Deich entlang Richtung Bremerhaven. Man sieht ihn schon von weitem, den Container-Terminal. Witzig ist, dass der Radweg mitten durch das Hafengebiet geht und wir die Kräne und grossen Schiffe von nächster Nähe sehen können. Was da an Containern umgeladen werden ist beeindruckend.

Später müssen wir den richtigen Weg zur Weserfähre suchen. Knapp verpassen wir die frühere Fähre, weil wir an der Schleuse noch warten mussten. Drüben angekommen gibt es Zmittag. Auch der Weser entlang ist der Deich vorhanden, weshalb wir nicht viel vom Fluss sehen. In Brake kaufen wir für den morgigen Feiertag ein. Der Camping am Weserstrand ist zwar voll (Feiertagsweekend) der Platzwart findet aber ein Plätzchen für uns. Heute können wir testen, ob wir zu zweit in 2,5 Minuten Wasserlaufzeit duschen können. Wir haben es geschafft. Tisch und Bank sind vorhanden und unser Kocher kommt wieder zum Einsatz.

Erstaundlich ist, dass wir trotz verschwundener Sonne nur im Pullover draussen sitzen können. Es ist lange angenehm warm und erinnert uns eher an einen lauen Sommerabend, als an Herbst. Uns ist es recht, es darf gerne noch etwas so bleiben.